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Die Geschichte der Aquaristik

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Auch aus dem antiken Rom ist die Fischhaltung schon aus dem 2. Jahrhundert vor Christus bekannt. Hier wurden von den Bauern zunächst Süßwasserbecken angelegt mehr >>

 

Nano Aquarium – ein Trend erobert die Aquaristikwelt

Nano Aquarium als neue Trend ?

Das Nano Aquarium ist tatsächlich ein Unter-Wasser-Wunderwelt. Diese Kleinst-Aquarien sind zum neuen Trend unter den Freunden der Aquaristik geworden. Dabei haben es die kleinen Süßwassergarnelen, die sich hier richtig wohlfühlen, fast schon zum Kultstatus gebracht. Die Nanos messen grade mal 30 bis 50 cm haben zumeist weniger als 35 Liter Inhalt. Nano kommt aus dem Griechischen, heißt dort eigentlich „Nanos“ und bedeutet einfach nur „Zwerg“. Diese Becken eignen sich für kleine Wasserlebewesen, Pflanzen, für Garnelen und einige wenige sehr kleine Fische. Bei aller auch verständlichen Begeisterung für diese hoch dekorative Zwergenwelt gilt es sicher auch einen Blick auf das Gutachten des Bundesinnenministeriums für Verbraucherschutz zu werfen. Das hat vor rund zehn Jahren etwas über die  Mindestanforderung hinsichtlich der Haltung von Zierfischen herausgegeben. Dort ist eine Aquariengröße von 54 Litern mit den Massen 60 mal 30 mal 30 ausgewiesen.

Nebenbei – für Anfänger in der Welt der Aquaristik sind die Nanos nur sehr bedingt zu empfehlen. Aquarien mit größeren Inhalten nehmen Pflegefehler wie eine Überfütterung einfach leichter hin. Im Bedarfsfall sind auch die Wasserwerte in größerer Literzahl einfacher zu regulieren. Je kleiner das Becken, desto empfindlicher reagiert es als biologisches System. Nanos ab 20 Liter Beckeninhalt sind für Zwerggarnelen recht gut geeignet. Manchmal soll auch nur eine einzelne kräftig gewachsene Pflanze hervorgehoben werden. Dann tun es gelegentlich auch mal 12-Liter-Becken. In noch kleineren Inhalten lassen sich Tiere, gleich welcher Gattung, nicht mehr artgerecht pflegen. Das Mini-Biotop sollte mehr als 35 Liter beherbergen.

Noch wichtiger als es bei den großen Becken der Fall ist, ist bei den Nanos die Wahl des Standorts. Direkte Sonneneinstrahlung muss hier vermieden werden. Andernfalls gewinnen oft sehr rasch die Algen das Becken für sich und die wenigen Liter können rasch überhitzen. Der erste Schritt zum neuen Schmuckstück ist das Einfüllen des Bodengrund-Depotdüngers.  Darauf folgt feiner Quarzsand oder Quarzkies, mit einer Körnung bis max. 2 mm. Der feine Kies hat hier einen doppelten Effekt. Er macht nicht nur einen hoch dekorativen Eindruck, er verhindert auch, dass zum Beispiel Futterreste inmitten der Kieskörner verschwinden und deren Fäulnis dann das Wasser belastet.

Als Deko sind im Nano Steine und Wurzeln gut geeignet. Aber Achtung. In dem kleinen Becken wirkt alles irgendwie viel größer. Es versteht sich sicher von selbst, dass die Wurzeln zuvor bestens gereinigt und gewässert wurden. Auf Wurzeln, die faulen könnten und Steine, die Kalk enthalten, sollte grundsätzlich verzichtet werden. Für Krebse und Garnelen eignen sich Bambusrohre, Tonscherben und auch halbierte Kokosnussschalen als Versteck. Danach kann Flora ihren Platz finden. Zuerst werden Javafarn, Moos und Co als Aufsitzerpflanzen „arrangiert“. Stängelpflanzen sind möglichst an der Beckenseite oder  gar in den Hintergrund  und Rosettenpflanzen an zentralen Stellen einzupflanzen.

Das Schlusslicht bildet der Einbau des Filters, der Heizung & Co. Zusammen mit dem eingefüllten Wasser ist das Nano damit dann komplett. Auch bei einem Nano-Becken muss auf artgerechte Tierhaltung geachtet werden. Deshalb sollten hier nur sehr kleine Wasserbewohner ausgewählt werden. In 12 Liter Wasser können auch nur wenige Exemplare einer einzigen Fischart gehalten werden. An ein „Gesellschaftsbecken“ darf man frühestens ab 35 Liter denken.

Ungeachtet alle dessen bleibt es sicher dabei, dass ein Nano-Becken eine besondere Zierde für das Zimmer darstellt.

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