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Die Geschichte der Aquaristik

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Auch aus dem antiken Rom ist die Fischhaltung schon aus dem 2. Jahrhundert vor Christus bekannt. Hier wurden von den Bauern zunächst Süßwasserbecken angelegt mehr >>

 

Die Geschichte der Aquaristik

Aquaristik – Vielfältiges Hobby mit Vergangenheit und Zukunft

Die Aquaristik ist ein faszinierendes Hobby mit vielen Facetten. Egal, ob es der Gartenteich, das Süß- oder Meerwasseraquarium oder ein modernes Nanoaquarium ist, das heute immer noch beliebte Hobby hat eine lange Vergangenheit und kann sicher auch noch auf eine lange Zukunft hoffen. Denn hier geht es ja nicht nur um die Tierhaltung an sich, Aquarien sind auch ein besonders schönes Dekoelement für die Wohnung. Man hat dabei unzählige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung und für jeden Geschmack kann das passende Aquarium gefunden werden. Oft sind es gerade Allergiker, die aufgrund ihrer Erkrankung keine andere Möglichkeit der Tierhaltung haben, die fasziniert dieses Hobby betreiben und auch Kinder können so schon früh an die Tierhaltung heran geführt werden.

Die Geschichte der Aquaristik

In den Anfangstagen der Fischhaltung in künstlicher Umgebung wurden die Fische meist in Teichen gehalten, um sie später dann zu Mahlzeiten zuzubereiten. Dies ist schon von den Sumerern und aus dem alten Ägypten bekannt. So gab es in den Tempelgärten von der frühdynastischen Zeit bis hin zum Neuen Reich immer ein rechteckiges Wasserbecken und sogar in den kleinen Hausgärten der Ägypter konnte man häufig künstlich angelegte Teiche finden, die oft einen großen Teil der gesamten Gartenfläche einnahmen. Hier kann man davon ausgehen, dass die Fische dann auch schon zur Dekoration gehalten wurden.

Aus etwa der gleichen Zeit ist auch die Fischhaltung in China bekannt, wobei hier zunächst gezielt Karpfen gezüchtet wurden. Die ersten Bücher zum Thema Fischzucht kamen aus China und stammen aus dem Jahr 770 – 476 vor Christus. Schließlich begann dann die Domestikation des Goldfisches, was auf die Zeit der Song-Dynastie (960 – 1216 nach Chr.) datiert wird. Erste Belege für die Haltung von Goldfischen im Haus stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert. Allerdings gab es damals noch keine Glasbehälter, so dass man zunächst Keramikgefäße für die Fischhaltung benutzte. So konnte man die Fische also nur von oben beobachten, was im späteren Verlauf dazu führte, dass man Fische züchtete, die besonders von oben sehr schön anzusehen sind, wie auch heute noch die Kois, die ja im Gartenteich auch nur von oben gesehen werden. Das erste Buch zum Thema Aquaristik ist von Chang Chi'en-te und trägt den Titel Traktat über die Goldfische (Chu sha yu p'u). Dieses Buch stammt aus dem Jahr 1596.

Auch aus dem antiken Rom ist die Fischhaltung schon aus dem 2. Jahrhundert vor Christus bekannt. Hier wurden von den Bauern zunächst Süßwasserbecken angelegt, um darin Fische zu halten, die später verzehrt wurden. Angehörige der Oberschicht züchteten zu Beginn des 1. Jahrhunderts vor Christus dann schon kommerziell Fische in Meerwasserbecken. Dies verbreitete sich immer mehr und wurde zum Statussymbol für die Oberschicht, so dass die Fische dann auch zur Zierde gehalten wurden. Bis zum 1. Jahrhundert nach Christus war die Fischhaltung in Meerwasserbecken weit verbreitet und bis zur flavischen Dynastie (2. Hälfte der 1. Jahrhunderts n. Chr.) wurden diese Becken oft sehr verschwenderisch ausgestattet. In der flavischen Dynastie wurde allerdings Bescheidenheit und Sparsamkeit propagiert und so verlor die Fischhaltung nach und nach an Bedeutung.

Die Geschichte des modernen Aquariums

Eine genaue Datierung des ersten Aquariums in Europa ist kaum möglich, sicher ist jedoch, dass zunächst in Großbritannien Fische in durchsichtigen Behältern gehalten wurden. Dies hängt wohl damit zusammen, dass Großbritannien weitreichende Handelsbeziehungen zu Indien pflegte und so die Fische nach Europa gelangen konnten. Aus dem Jahre 1665 ist ein Tagebuch von Samuel Pepys bekannt, in dem er von einer Londonreise berichtet und schreibt, dass er dort Fische in einem Wasserglas gesehen habe. Hierbei wird es sich am wahrscheinlichsten um Gold- oder Paradiesfische gehandelt haben, die damals in indischen Teichen gehalten wurden.

Zu welchem Zweck diese Fische damals in London gehalten wurden, ist nicht belegt, allerdings war es damals verbreitet so, dass Lebewesen in Behältern gehalten wurden, um mit Ihnen Untersuchungen durchzuführen und ihre Lebensweise zu erforschen. So hat der britische Chemiker Joseph Priestley beispielsweise 1774 (etwa zeitgleich mit Carl Wilhelm Schelle) den Sauerstoff entdeckt und nahm umfangreiche Untersuchungen hierzu an Wasserpflanzen vor, die er in Glasbehältern in seinem Labor hielt.

Bis zur Weltausstellung im Jahre 1851 in London war das Aquarium der breiten Öffentlichkeit eher unbekannt. Hier wurde dann ein Aquarium vorgestellt, bei dem die Glasscheiben von einem Rahmen aus Gusseisen zusammen gehalten wurden. Der Begriff Aquarium für dieses Becken stammt allerdings erst aus dem Jahr 1853, als der englische Forscher Philip Henry Gosse ein Buch mit dem Titel „A Natralist's Rambles on the Devonshire“ veröffentlichte, was in der britischen Bevölkerung sehr beliebt wurde. Daraufhin entstand die Mode, Lebewesen in Glasbehältern zu halten, um sie besser erforschen zu können.

Der Vater der deutsche Aquaristik ist der Schriftsteller Emil Adolf Roßmäßler, der das Hobby in Deutschland bekannt und beliebt machte. Er schrieb damals öfter Artikel für die damals beliebte Familienzeitschrift „Die Gartenlaube“ und 1854 erschien der Artikel „Der Ocean auf dem Tisch“, in dem er die Pflege von Meerwasserfischen vorstellte. Sehr bald wurde ihm allerdings klar, dass ein Süßwasseraquarium für die Bevölkerung einfacher zu handhaben wäre und so schrieb er schon kurz darauf den Artikel „Der See im Glase“, den schließlich auch wesentlich mehr Interesse in der Bevölkerung weckte. Sehr viele Rückfragen zu diesem Artikel führten dazu, dass Roßmäßler im Jahr 1857 das Buch „Das Süßwasseraquarium“ veröffentlichte und damit dazu beitrug, dass das Hobby seine ersten Anhänger fand und es modern wurde, ein Aquarium im Haus zu haben.

Der Weg bis zum modernen Aquarium, wie wir es heute kennen war allerdings noch ein sehr weiter. Denn es mussten zunächst einmal die Erkenntnisse gewonnen werden, wie man den Lebensraum für die Fische so gestalten kann, dass sie auch in einem künstlichen Lebensraum überleben können, Dazu fehlte es noch an der Beheizung und Beleuchtung des Beckens, der Filterung des Wassers und nicht zuletzt auch an Erkenntnissen zu chemischen und biologischen Vorgängen im Wasser. Außerdem standen wichtige Materialien, wie der Silikonkleber erst später zur Verfügung.

Die Entwicklung des Wasserbeckens

Wie zuvor schon erwähnt, wurden die ersten Fische in Teichen gehalten, in Keramikgefäßen hielten sie schließlich Einzug in die Wohnungen. Bis zum Ende der 1960er Jahre kannte man noch keinen Silikonkleber, so dass die Aquarien mit Metallrahmen zusammengehalten wurden, bei denen die Scheiben dann mit Bitumen und ähnlichem abgedichtet wurden. Außerdem gab es Vollglasaquarien, die aber nur bis zu einem Volumen von 20 Litern. Die Entwicklung des Silikonklebers machte schließlich den Metallrahmen überflüssig und so konnten ganz neue Größen und Formen für Aquarien umgesetzt werden.

Heute kann man Aquarien in allen möglichen Größen und Formen erwerben, oft mit passendem Schrank. So wie sich auch die Vorliebe für bestimmte Möbelhölzer immer wieder neuen Trends ergibt, so kann man diese Aquariumschränke auch in den unterschiedlichsten Holzarten kaufen. Damit ist gewährleistet, dass sich das Aquarium immer harmonisch in die Wohnung einfügen lässt. Häufig kann man auch komplette Sets im Handel finden, in denen das passende Zubehör für das entsprechende Aquarium schon enthalten ist. Beim Kauf eines Beckens kann man auch Aquarium Schnäppchen machen, indem man auf ein gebrauchtes Becken zurückgreift, dabei ist nur zu beachten, dass dieses dicht ist und das Glas keine Beschädigungen aufweist.

Die Entwicklung der Aquarienbeleuchtung

In den Anfangszeiten der Aquaristik wurden die Aquarien nicht beleuchtet. Dies führte natürlich spätestens in der dunklen Jahreszeit zu erheblichen Problemen, wenn die Fische dann nicht genug Licht bekamen um zu überleben. Seit der Erfindung der Glühlampe konnte man sich ganz gut behelfen und das meist oben offenen Aquarium konnte mit einer Glühlampe von oben beleuchtet werden. Schließlich wurden Leuchtstoffröhren entwickelt, die man auch in Feuchträumen einsetzen kann. Dies hatte den Vorteil, dass man das Aquarium abdecken konnte und die Röhren so in die Abdeckung integrieren konnte. Dadurch wurde eine gefälligere Optik geschaffen und Verdunstungen gingen zurück. Heute ist ein Aquarium im Normalfall immer mit einer Abdeckung ausgestattet.

Die Verwendung von Quecksilberdampflampen (HQL) nimmt dabei heute ab, dafür werden zunehmend Halogenmetalldampflampen (HQI) bevorzugt. Die Beleuchtung für das Aquarium wurde immer weiter entwickelt und heute ist sogar schon die Beleuchtung mit LED-Leuchten möglich. Wichtig bei der Auswahl der passenden Beleuchtung ist die Simulation der gewünschten Lichtverhältnisse, die mit den verschiedenartigen Leuchtstoffen erreicht werden kann. So kann man beispielsweise die Tropensonne oder auch natürliches Tageslicht simulieren. Die richtige Auswahl der Leuchtmittel und die Beleuchtungszeit spielen auch eine wesentliche Rolle dabei, ob sich Algen bilden oder nicht, außerdem wird das Wachstum der Pflanzen beeinflusst.

So spielt auch das Farbspektrum der Beleuchtung eine wesentliche Rolle. Weist die Röhre einen hohen Rot- und Blauanteil auf, so werden die roten, orangen und blauen Farbanteile der Fische und Korallen verstärkt, allerdings wird damit auch das Algenwachstum angeregt. So greift man meist auf Röhren zurück, die das normale Sonnenlicht simulieren und das volle Farbspektrum abdecken. Zum Aquarium Zubehör sollte dann auch immer eine Zeitschaltuhr gehören, die den Tag- und Nacht-Wechsel automatisch steuert.

Die Entwicklung der Aquarienheizung

In der Anfangszeit der Aquaristik hielt man zunächst Kaltwasserfische, was auch bei Zimmertemperatur möglich war. Später sollten aber auch tropische Fische Einzug in die Aquarien halten, die Wassertemperaturen von 24 Grad und mehr benötigen, was ein Beheizen des Wassers unabdingbar machte. So versuchte man zunächst das Aquarium mit Kerzen unter dem Becken zu beheizen, was allerdings wenig effektiv war. In seinem Buch „Das Süßwasseraquarium“ von 1909 wird dann schon die erste Heizung für das Aquarium beschrieben. Diese wurde mit Petroleum betrieben. Die Entdeckung der Elektrizität brachte schließlich dann auch die ersten elektrischen Heizstäbe auf den Markt, die dem Aquarianer das Leben erheblich erleichterten.

Solche elektrischen Heizstäbe galten lange Zeit als beste Heizmöglichkeit für das Aquarium und wurden in verschiedenen Leistungsstufen angeboten, je nach Aquariengröße. Moderne Stabheizungen für das Aquarium haben einen Regler, der mittels Fühler die Wassertemperatur misst und diese automatisch immer konstant hält, wohingegen man die Heizung früher per Hand regeln musste.

Heute sind im Fachhandel auch Bodenheizungen erhältlich, die ähnlich funktionieren wie die aus dem Haus bekannten Fußbodenheizungen. So werden vor dem Einrichten des Aquariums Heizkabel auf dem Grund des Beckens verlegt und angeschlossen. Schließlich wird diese dann mit dem Bodengrund bedeckt und ist so später unsichtbar. Ein weiterer Vorteil ist es, dass die Pflanzen diese Wärme sehr genießen, außerdem steigt Wärme ja immer nach oben, so dass man gleich eine gewisse Thermik im Aquarium hat. Problematisch ist allerdings das nachträgliche Einbauen einer Bodenheizung. Die neueste Art, das Aquarium zu beheizen stellt wohl der Außenfilter mit integrierter Heizung dar. Während das Wasser durch den Filter gesogen wird, wird es gleichzeitig erwärmt und gelangt mit der Strömung zurück ins Becken.

Die Entwicklung des Aquarienfilters

Eines der größten Probleme war wohl zu Anfang die Säuberung des Aquarienwassers. Zwar versuchte man schon recht früh für Belüftung des Beckens zu sorgen, jedoch war eine permanente Filterung des Wassers lange Zeit nicht möglich. Für eine bahnbrechende Erleichterung in der Aquaristik sorgte 1962 die Erfindung einer Kreiselpumpe mit Magnetkupplung der Firma Eheim. Die von Gunther Eheim gegründete Firma stellte zunächst technische Spielzeuge her und daher wurde auch diese Pumpe entwickelt, die einen Modellspringbrunnen antreiben sollte. So bewährte sich diese Minipumpe vor allem in der Medizin-Technik, aber schon bald kam die Idee auf mit dieser Pumpe ein Filtersystem für Aquarien zu betreiben. Der erste Eheim Filter ging schon im nächsten Jahr in die Serienproduktion. Hierbei handelte es sich um einen Außenfilter, dessen Grundprinzip bis heute in modernen Filtern Verwendung findet.

Mit Hilfe des Filters wird das Wasser des Aquariums sauber gehalten, von Schwebeteilchen, Futter- und Pflanzenresten befreit und zudem sorgen im Aquarium Bakterien dafür, das Schadstoffe wie Nitrit und Ammoniak bekämpft werden. In den Filtermedien sammeln sich eine Reihe dieser Bakterien an und unterstützen so die Schaffung eines gesunden Lebensraumes für die Fische und Garnelen. Häufig entstehen Verunreinigungen im Aquarium auch durch eine zu große Menge an Garnelenfutter oder Fischfutter. Daher sollte man den Garnelen oder Fischen immer nur so viel Futter geben, wie sie in kurzer Zeit fressen, ohne dass es sich am Boden absetzen kann. Mit der richtigen Menge an Licht und Futter und einem guten Eheim Filter ist ein Aquarium heute ganz einfach zu pflegen.

Wie schon erwähnt, war der erste Filter von Eheim ein Außenfilter und auch heute noch wird diese Filterart bevorzugt genutzt, denn ein höheres Filtervolumen erleichtert die Filterung des Wassers. Aber nicht immer ist ausreichend Platz für einen Außenfilter neben oder unter dem Aquarium vorhanden und gerade bei kleineren Becken bietet sich dann ein Innenfilter an, die mittlerweile auch so ausgereift sind, dass sie sehr leistungsfähig sind und für klare Verhältnisse sorgen.

Beim Meerwasseraquarium ist außerdem auch die Filterung über einen Eiweißabschäumer möglich. So ähnlich wie der Schaum, den man manchmal am Meer sehen kann, kann auch im Meerwasseraquarium ein feiner Schaum an der Oberfläche entstehen, in dem sich die Schadstoffe sammeln. Mit dem Eiweißabschäumer wird dieser Schaum aus dem Wasser geschöpft.

Die Entwicklung von weiterem Aquarium Zubehör

In der Aquaristik hat man schon immer viel Wert darauf gelegt, die Haltung der Fische und Garnelen möglichst so zu gestalten, dass der Arbeitsaufwand sich in Grenzen hält. Dafür wurde dann auch verschiedenes Zubehör entwickelt, was die anfallenden Arbeiten erleichtert. So kann man beispielsweise mit einem Futterautomaten die regelmäßige Fütterung der Garnelen und Fische sicherstellen, auch wenn man eine Zeit lang nicht selber dafür sorgen kann. Schlammabsauger und spezielle Reinigungsmagnete und Bürsten erleichtern die Pflege des Beckens und CO2-Anlagen sorgen für die Düngung der Pflanzen. Natürlich ist auch noch eine reiche Auswahl an weiterem Aquarium Zubehör im Handel erhältlich und Aquarium Schnäppchen kann man oft im Onlinehandel machen.

Die Vielfältigkeit der Aquaristik

Aquarium ist noch lange nicht gleich Aquarium, denn man kann nicht nur nach den Wasserbedingungen und der Temperatur, sondern auch nach dem Besatz unterscheiden. So gibt es im Bereich der Aquaristik eine Vielfältigkeit, die es jedem Aquarianer ermöglicht, sein Aquarium ganz individuell zu gestalten und so wird jedes Aquarium einzigartig.

Unterscheidung nach Wasserbedingungen

Bei der Unterscheidung nach den Wasserbedingungen kommt es vor allem auf den Salzgehalt des Wassers an. Mit einem Salzgehalt von 3,4 Prozent spricht man vom Meerwasseraquarium, wogegen das Süßwasseraquarium einen Salzgehalt von weniger als 0,6 Prozent aufweist und die Bedingungen des natürlichen Lebensraumes in einem See oder Fluss nachahmt. Die häufigsten Aquarien waren und sind Süßwasseraquarien, da diese nicht nur leichter zu pflegen sind, sondern auch kostengünstiger in der Anschaffung. Schließlich braucht man für das Meerwasseraquarium Gerätschaften, die den Salzgehalt des Wassers konstant halten und auch die Fische und Korallen haben ihren Preis.

Durch den Zeichentrickfilm, in dem der kleine Clownfisch Nemo der Hauptdarsteller war, sind Meerwasseraquarien noch einmal in Mode gekommen, dennoch bleibt das Süßwasseraquarium immer noch das meist gewählte und hier kann man ja auch ganz unterschiedlich einrichten. Eine eher nebensächliche Rolle spielen hingegen Brackwasseraquarien, die den Lebensraum von Mündungsgebieten von Flüssen nachahmen.

Unterscheidung nach der Wassertemperatur

Die meist verbreitete Aquariumart ist das Süßwasseraquarium, in dem meist tropische Fischarten gehalten werden. Diese benötigen in den meisten Fällen Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius und damit werden sie in Warmwasseraquarien gehalten. Manche Fischarten, wie der Diskus fühlen sich sogar bei über 28 Grad wohl. Fische, die im Kaltwasseraquarium gehalten werden kommen auch im Winter ohne Heizung aus. Vielmehr ist an manchem Sommertag sogar nötig, dafür zu sorgen, dass das Wasser nicht zu warm wird. Dies kann mit einem speziellen Kühlaggregat aus dem Aquarium Zubehör erreicht werden. Die klassisch im Kaltwasseraquarium gehaltenen Fische sind die Goldfische oder Scheibenbarsche. Aber auch Fische aus den Subtropen oder hoch gelegenen Gebieten der Tropen, wie der Hochlandkärpfling oder verschiedene Grundelarten habe mittlerweile Einzug in die Kaltwasseraquarien der Welt Einzug gehalten.

Unterscheidung nach dem Besatz

Nach dem Besatz wird in der Aquaristik vor allem zwischen Gesellschaftsaquarien und Artaquarien unterschieden. Bei den allermeisten Aquarien handelt es sich um Gesellschaftsaquarien, in denen mehrere verschiedene Fischarten und auch wirbellose, wie Garnelen gehalten. Hier kann als Fischfutter ein gemischtes Trockenfutter verwendet werden. Aber auch Artaquarien sind sehr beliebt. So sind viele Aquarianer heute von Garnelen so begeistert, dass man Aquarien einrichtet, in denen nur Garnelen gehalten werden. Für diese Aquarien steht spezielles Garnelenfutter zur Verfügung. Manche haben aber auch spezielle Vorlieben für bestimmte Fischarten und richten daher ein Artaquarium ein.

Eine Besonderheit in dieser Einteilung stellt das holländische Pflanzenaquarium dar, in dem manchmal gar keine Fische gehalten werden. Aber auf jeden Fall stehen hier immer die Aquarienpflanzen im Vordergrund und eine CO2 Düngung ist fast selbstverständlich.

Die Entscheidung für das richtige Aquarium

Bei der großen Vielfalt, die es im Bereich der Aquaristik gibt, ist es nicht immer leicht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bevor man das erste Aquarium anschafft, sollte man sich daher klar darüber sein, was es für ein Aquarium sein soll und wer das Becken schließlich bewohnen soll. Dazu bietet eine reiche Auswahl an Fachliteratur vielleicht eine gute Entscheidungshilfe. So gibt kann man im Aquarium Magazin einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten erhalten. Meist sind in einem solchen Magazin sehr viele Bilder enthalten, die einen ersten Eindruck darüber verschaffe können, für welche Art des Aquariums man sich entscheidet. So sollte das Aquarium Magazin auf jeden Fall gelesen werden, bevor man in die Zoohandlung geht um ein Aquarium zu kaufen.

Die Größe des Aquariums

Neben dem zur Verfügung stehenden Budget ist auch die Aquariengröße ein wichtiges Entscheidungskriterium, wobei manchmal ja auch beides voneinander abhängig ist. Bei der Wahl der Aquariengröße spielt neben dem vorhandenen Platz in der Wohnung auch der gewünschte Besatz eine entscheidende Rolle. Hat man nur ein beschränktes Platzangebot zur Verfügung, muss man vielleicht auch den Besatz der Größe anpassen. Wobei es in den Anfangstagen der Aquaristik oft üblich war einen einzelnen Goldfisch in einem kleinen Glasbehälter zu halten, hat man mittlerweile die Erkenntnis erlangt, dass man den Fischen damit wohl keinen Gefallen getan hat, denn Fische brauchen Platz zum Schwimmen, damit sie sich wohl fühlen. Nicht nur deshalb konnte man lange Jahre auch nur größere Aquarien kaufen, wobei die geläufigste Größe bei etwa 60 Litern Wasser lag.

Einem neuen Trend folgend kann man heute wieder kleinere Aquarien kaufen, so genannte Nanoaquarien, die manchmal nur 4,5 Liter Wasser fassen. Allerdings sind diese Nanoaquarien nicht für die Haltung von Fischen gedacht, sondern entweder nur zur Pflanzenhaltung oder zur Haltung von winzigen Krebstieren und Wirbellosen. Dies zollt dem Trend zu Garnelen und anderen Wirbellosen Tribut. Dazu sei allerdings auch noch angemerkt, dass ein Nanoaquarium entgegen weitläufigen Meinungen auch mehr Aufmerksamkeit und Aufwand bedeutet, als ein größeres.

Wie schon erwähnt, sind Aquarien mit etwa 60 Litern die meist gekaufte Größe. Auch bei diesen normal großen Aquarien gehen viele Anfänger davon aus, dass das Aquarium je kleiner desto einfacher zu pflegen ist. Dies stimmt allerdings nicht so ganz. Oft hat man bei kleineren Aquarien mehr Probleme mit Algen als in einem großen Becken. Dies kommt daher, dass Pflegefehler sich schneller negativ auswirken, als in einem großen Becken. So kann ein zu reichlicher Fischbesatz, verpasste Wasserwechsel oder auch ein zu viel an Futter schnell zu Algenbildung führen, was in einem Aquarium mit 100 Litern oder mehr Inhalt nicht so drastische Auswirkungen hat.

Sicher kann man auch in einem 60-Liter Aquarium sehr viele Fischarten halten, dennoch sollte der Anfänger sich überlegen, lieber gleich ein größeres Becken anzuschaffen. Mit einem gebrauchten Aquarium kann man auch schon einmal ein Aquarium Schnäppchen machen und so ein größeres Becken anschaffen, als man eigentlich geplant hatte. Immer ist dabei zu beachten, dass die Statik der Wohnung das Aufstellen des Aquariums auch zulässt. Viele Aquarien werden auch gleich mit dem passenden Unterschrank angeboten, was sehr interessant ist, wenn man einen Filter und Aquarium Zubehör darin unterbringen möchte. Außerdem bieten diese Schränke auch Platz für das Fischfutter und Garnelenfutter und das Aquarium Magazin, so dass man alles, was man für das Hobby braucht an einer Stelle zusammen hat. Zu beachten ist auch, dass man immer den für die Größe des Beckens passenden Filter anschafft. Die Firma Eheim bietet für jede Aquariengröße die passenden Filter und auch die dazu gehörigen Filtermedien an.

Auswahl des Aquariums nach dem Besatz

Bevor man ein Aquarium anschafft, sollte man sich über den gewünschten Besatz im Klaren sein. Jeder, der die Idee hat ein Aquarium anzuschaffen wird sich sicher schon einmal im entsprechenden Fachhandel umgesehen haben. Meist wird dabei ganz schnell klar, für welche Fische und oder Garnelen und Pflanzen man Vorlieben hat. Gleichzeitig merkt man oft genauso schnell, dass bei einem Meerwasseraquarium nicht nur das Aquarium mit Zubehör eine größere Investition darstellt, sondern auch die Fische und Korallen ins Geld gehen. Allerdings ist ein solches Aquarium auch wesentlich einfacher in der Pflege, wenn es erst einmal richtig eingelaufen ist. Ein Aquarium ist eingelaufen, wenn sich ausreichend Bakterien gebildet haben, um die Schadstoffe aus dem Wasser zu bekämpfen. Entscheidet man sich für das Meerwasser, ist auch klar, dass die Größe des Beckens entsprechend ausfallen muss, denn die Fische sind meist deutlich größer als die Süßwasserfische.

Wenn das Meerwasseraquarium nicht im Budget liegt und man nicht nur ein Dekoobjekt für die Wohnung sucht, sondern auch mit Freude die Aquarienpflege betreibt, kann man natürlich auch ein Süßwasseraquarium anschaffen. Zu überlegen ist dann, ob man ein Artaquarium oder ein Gesellschaftsaquarium ins Haus holen möchte. Viele Aquarianer sind von Garnelen und anderen Wirbellosen so begeistert, dass sie ganz auf die Fischhaltung verzichten. Dafür bieten sich dann ein kleineres Aquarium an und ein Bodengrund von dem die Garnelen die Algen abernten können. Aber auch in einem Becken mit Fischbesatz kann man oft Garnelen halten und man wird sich wundern, wie schnell so manch ein Algenproblem gelöst ist, wenn man ausreichend Garnelen mit einsetzt.

Bei der Entscheidung für das Süßwasseraquarium spielen natürlich die gewünschten Fischarten und die Menge, die angeschafft werden soll eine wichtige Rolle für die Größe des Aquariums, oder umgekehrt. Wenn man ein bestimmtes Aquarium hat, kann man nur so viele Fische auswählen, dass es nicht zu einem Überbesatz kommt. Weiterhin sollte man die Fische nicht nur nach dem Gefallen aussuchen, sondern eine gute Mischung finden, damit diese sich auch wohl fühlen können. Schwarmfische sollten auch im Schwarm gekauft werden und bei vielen Fischen, wie Guppys oder ähnlichen muss man zusätzlich darauf achten, dass das Verhältnis zwischen Weibchen und Männchen ausgeglichen ist.

Manche Fischarten vertragen sich zudem nicht untereinander und können nicht gemeinsam gehalten werden. Als letztes Kriterium kommt dann noch hinzu, dass die verschiedenen Fischarten auch verschiedene Zonen das Aquariums in Anspruch nehmen. So gibt es am Boden lebende Fische, wie Welse, die man eigentlich immer auch auswählen sollte, weil sie Verschmutzungen am Boden aufwirbeln und so der Filter die dann schwebenden Teilchen besser filtern kann. Aber es gibt auch Fische, die eher die Mitte des Beckens bevölkern und andere Arten, die auch bis an die Oberfläche schwimmen.

So sollte man eine ausgewogene Mischung finden und schließlich die dazu passenden Pflanzen auswählen. Die fachmännische Beratung im Aquarienhandel oder der Blick in ein Aquarium Magazin können dabei eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen. Zu beachten ist allerdings, dass man zwar eine Auswahl schon vorab treffen kann und sollte, aber dann doch zuerst einmal das Aquarium eingerichtet werden muss. Dann muss es einige Wochen ohne Besatz (mit Pflanzen) einlaufen, bis sich ausreichend Aquarium Bakterien gebildet haben, um einen gesunden Lebensraum für die Fische und Garnelen zu schaffen. Dann erst geht es an den Tierkauf, wobei man das Fischfutter und Garnelenfutter dann nicht vergessen sollte.

Dieser Einblick in die Geschichte der Fischhaltung und des Aquariums macht schnell klar, dass die Aquaristik ein Hobby mit einer bewegten Vergangenheit ist und es immer wieder zu Neu- und Weiterentwicklungen rund um dieses Hobby gekommen ist. Zum anderen kann man an den vielfältigen Möglichkeiten, die ein Aquarium bietet, sehen, dass dieses Hobby wohl auch in der Zukunft nicht an Reiz verlieren wird. Vor einigen Jahren hat man es sich als Aquarianer kaum vorstellen können, dass es einen solchen Trend zu Garnelen geben wird und auch nicht, dass dafür wieder kleine Aquarien in Mode kommen sollten. Genauso wenig kann man sich wohl heute vorstellen, was die Aquaristik in Zukunft noch zu bieten haben wird. Aber wie in anderen Lebensbereichen auch, kann mir hier sicherlich auch mit einer Weiterentwicklung rechnen und die nächste Generation der Aquarianer scharrt wohl schon mit den Hufen, um das Hobby weiter zu führen und nicht aussterben zu lassen.

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