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Die Geschichte der Aquaristik

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Auch aus dem antiken Rom ist die Fischhaltung schon aus dem 2. Jahrhundert vor Christus bekannt. Hier wurden von den Bauern zunächst Süßwasserbecken angelegt mehr >>

 

Algen im Aquarium

Erste Algenbildung im Aquarium?

Zum Stolz der Aquarianer gehören kräftige Pflanzen mit gesundem Grün. Algen sind im Aquarium hingegen der weitaus größte Störfaktor. Nur, wenn die erstmal im Aquarium drin sind, breiten sie sich zumeist auch rasch aus und können den Anblick des Beckens stark beeinträchtigen. Dabei ist die optische Störung, die die Algen im Aquarium verursachen, bei weitem nicht das Schlimmste, zu dem Algen in der Lage sind.

Das biologische Gleichgewicht geht verloren

Hart gesprochen ist die Bildung von Algen auch ein Zeichen (mindestens aber ein Indiz) dafür, dass der Inhalt des Beckens irgendwie aus dem biologischen Gleichgewicht geraten ist. Im Umkehrschluss heißt das, dass es für den Aquarianer im Anblick von Algen höchste Zeit zum Handeln geworden ist. Doch Vorsicht, bevor den Algen der Garaus mit Chemie und Co gemacht werden soll, muss man man auch wissen, dass einige harmlos sind und in einem gewissen Maße tatsächlich zu jedem Aquarium dazu gehören. Erst wenn sie die Oberhand gewinnen sind sie mit Vorsicht zu genießen.

Was begünstigt die Algenbildung im Aquarium?

Algen sind ein bisschen wie das Unkraut im Garten. Sie sind sehr viel anspruchsloser als die höheren, gewollten Pflanzen und können sich auch unter deutlich kargeren Bedingungen oft gut durchsetzen. Ihre Vermehrungsrate ist dann besonders hoch, wenn direktes Sonnenlicht ungebremst in das Aquarium fallen kann oder das Wasser zu viele Nährstoffe hat. Zu viele Nährstoffe können im schlimmsten Fall auch dazu führen, dass sich Nitrit entwickelt, das für die Fische und andere Bewohner der Unterwasserwelt durchaus den Tod bedeuten kann. Doch Alge ist noch lange nicht gleich Alge. Grob betrachtet lassen sie sich in die Rotalgen, die Blaualgen, die Braun- und Kieselalgen und letztlich in die Grünalgen unterteilen. Dabei unterscheiden sich diese nicht nur in der Farbe, sondern auch in ihrer Wirkung, die sie auf das Wasser des Aquariums haben können.

Was kann man gegen Algen tun?

Um die lästigen Algenformationen wieder los zu werden gibt es aber nicht nur den chemischen Gegenangriff. Garnelen, manche Schnecke und die Siamesische Rüsselbarbe haben einen fast unstillbaren Appetit auf dieses ungewollte Pflanzenmaterial. Allerdings können auch die gefräßigsten Garnelen & Co nicht alleine zum Kampf gegen ein bereits stark veralgtes Becken antreten. Darüber hinaus gibt es  einige Wasserpflanzen wie zum Beispiel das Hornkraut, die einen ordentlichen Nährstoffbedarf haben und dominant wachsen. So kann den Algen durchaus einiges an Nährstoffen entzogen werden. Vor dem Einsatz von Chemie sollte man alle anderen Methoden ausprobiert haben. Das Problem dabei ist einfach, dass Algen zumeist Pflanzen sind. Die Chemie, die gegen diese Pflanzen zum Einsatz kommen, wirkt sich oft auch auf andere, gewollte Pflanzen aus.

Manchmal braucht man einfach Geduld…

Da sich das Licht auf die Vermehrung der Algen günstig auswirkt, sollte man beim Algenbefall auch die Beleuchtung reduzieren. Das wirkt sich oft rasch auf die Vermehrung aus. Ist es im Aquarium bereits zu Zuckerwatte und ähnlichen Ansammlungen von Algen gekommen, so ist die manuelle Entfernung eine gute Sofortmaßnahme. Um mit dieser Methode zu dauerhaften Erfolgen zu kommen, benötigt der Aquarianer allerdings ein gewisses Maß an  Durchhaltevermögen. Die unterschiedlichen Methoden sollten in Abhängigkeit von der vorliegenden Algenart gewählt und ggf. mit weiteren Algenbekämpfungsstrategien kombiniert werden. Gut ist auch der Austausch mit anderen Aquarianern, um mit deren Erfahrungen und Erfolgen erfolgreich im Kampf gegen die Algen zu sein.

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